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Daten erfasst von: SwissJazzOrama
Sonja Salvis
Nationalität: CH
Instrumente: voc
Sonja Salvis (1941-1994). Sonja Salvis begann schon als Kind, in der Band Ihres Vaters (Armin Salvisberg), zu singen. Er hatte eine Amateur Ländler-Formation mit 5 Mann und eine Musikschule. Ihr Vater komponierte auch selber. Als Sonja 13 Jahre alt war, starb ihr Vater an den Folgen eines Verkehrsunfalles. Nach der Sekundarschule machte Sonja erst eine Anlehre als Zahnarzt-Assistentin. Mit 17 kam Sie dann ins bekannte Zürcher Kindli als Sängerin. In Zürich besuchte Sie die Schauspielschule und bekam Gesangsunterricht von der Opernsängerin Sophia Husi (Mailänder Scala). Für die Choreographie war Herr Tibor Kasics zuständig. Nebenbei besuchte sie auch noch eine renommierte Kosmetik-Fachschule und machte einen Abschluss. Im Jahre 1964 wurde ihre Tochter Corinne geboren. 1965 gewann Sie diverse Schlagerwettbewerbe, u.a. Schweiz – Deutschland – Österreich in St. Gallen, dann darauffolgend (1966) den „Internationalen“ in Wien, zusammen mit dem Orchester von Johannes Fehring (Big-Band); mit dem Song : Summertime von Gershwin. Später dann machte Sie eine Tournée mit den Red Millers in Dänemark und Schweden, u.a. auch 2 Monate im Baur au Lac in Zürich, im Pavillon. Anschliessend war Sonja in Amerika, besuchte die berühmte Tanzschule für modernen Jazz-Tanz bei Luigi (Luigi’s Jazz Center) am Broadway. Auch für Gesang im amerikanischen Stil liess sie sich ausbilden. 1969 war sie als einzige Sängerin neben Vico Torriani in seiner Show bei den „Miss-Swiss-Wahlen“ in Bern, wo sie dann zusammen mit Gustav Brom, der 13 Mann-Jazz-Bigband aus der CSSR auftrat, welche sie auch erst da kennen lernte. Es war eine gegenseitige musikalische Liebe auf den ersten Blick und so kam es, dass Sonja von diesem Zeitpunkt an, vorwiegend nur noch in der CSSR arbeitete. Es kamen Fernseh-Sendungen, Schallplatten, Tourneen, Radioaufnahmen. Die Single-Platten von Sonja waren auf den vordersten Plätzen der tschechischen Hitparade. Die Langspielplatten wurden an alle Ost-Länder über die Artia-Produktion von Supraphon vertrieben. Neue Aufnahmen mit Paul Kuhn (SFB Berlin) und Vaclav Hybs (Prag) folgten, ebenfalls zwei (2) TV-Shows in Prag (Cabinet und Guten Abend mit Waldemar Matuska). Auch neue Schallplatten wurden wieder aufgenommen. Durch einen Gala-Auftritt in Belgrad mit Jean-Claude Pascal kam sie ins Management von Herrn Dieter Breyvogel, dem Exclusiv-Manager von J.C. Pascal. Sie sang somit in dieser Zeit nicht nur in der CSSR, sondern auch in Deutschland (München). So oder so blieb sie die Sängerin zwischen Ost und West. Fernsehsendungen Schweiz: • Grüezi Wien, Servus Zürich (1969). • Silvestersendung mit Mäni Weber (1970). • Sie und Er und ein Orchester (1970). • Switzerland à gogo, Belgrad (1971). • Mit Sonja Salvis in der Tschekoslowakei (1973). • Sowie diverse Fernsehsendungen in der Tschekoslowakei. Singles: • Corin‘ Bell / Es muss so sein.Orchester Kurt Edelhagen, Drummer : Charlie Antolini, Denis Armitage, Musiker. • Du hast mir schon tausendmal Adieu gesagt; Paul Kuhn (1972). • Unser Glück kennt keine Grenzen / Champs Elysées. • Blowing in the wind / Champs Elysées (Gustav Brom Orchester). LP’s : • Mit der World Wildlife Jazzband, Titel: In the Groove (zu Gunsten WWF). • Missa Jazz (Orchester Gustav Brom). • Sonja Salvis / Gustav Brom Orchester. • Send for me / Gustav Brom Orchester. Weitere Meilensteine in ihrer Gesangskarriere: Anfangs der 60er Jahre: • Konzert mit dem weltberühmten Louis Amstrong im Kursaal in Interlaken 1969. • Erster schweizerischer Filmball in Baden AG. • Mit Heintje, Alfred Rasser, Margrit Rainer, Inigo Gallo, u.a. • Aachen / BRD : Das 4.te DDO-Künstlertreffen. • Hazyland Luzern. 1970: • Hazyland Zürich zusammen mit der Big-Band Gustav Brom. . • Überreichung der goldenen „Sonja Salvis“ Trompete in Prag, Palace Prag+Botschaft. • Diese Ehre war eine grosse Anerkennung für Sonja. • Diese spezielle Ehre hatte bis anhin nur Satchmo, Louis Amstrong. • Gala Auftritt an der „Lucerna“ in Prag (ähnlich dem Olympia in Paris). • TV-Aufnahmen in Belgien für die Sendung Switzerland à gogo. • Kursaal Interlaken mit der Wildlife-Jazzband. • Weitere Galas. 1972: • Konzert mit Waldemar Matuska im Volkshaus in Zürich. • Im Stadt-Casino in Basel (Orchester Vaclav Hybs, 16 Mann) • Juwelenball in Düsseldorf und Hannover (Jean-Claude Pascal/RIAS Tanzorchester) • Gala des World Wildlife Fund, Eisstadion Allmend Bern • Weitere Galas. 1973: • Heirat, Pferdesport (ihre neue grosse Liebe). • Concours-Reit-Sport ihrer Tochter Corinne. • Teilnahme beim 3. Gala-Abend des Schweizer Sport, Luzern mit Rudi Carrell. • Diverse Galas/Shows. 1974: • Diverse Galas. • Bambi Verleihung im Showprogramm, zusammen mit Karel Gott, Manolito. 1976: • Hazyland Basel sowie Hazyland Zürich (mit Pepe Lienhard). In den Jahren Ihrer Gesangs-Karriere (vorwiegend 1958 bis 1976) mit vielen musikalischen Höhepunkten, lernte sie viele berühmte Menschen kennen, wie z.B. : • Louis Amstrong, Vico Torriani, Walo Linder, Hazy Osterwald, Chris Barber, Die Geschwister Schmid (Kindli), Pepe Lienhard, Bea Abrecht, • Jean-Claude Pascal, Karel Gott, Esther Ofarim, Lys Assia, Paola, Rudi Carrell, Mäni Weber, • Eugen Cicero, Heidi Abel, Heintje, Die Minstrels, Bill Ramsey und viele andere mehr. • Gianni Paggi (Regisseur), Denis Armitage, Musiker (ehemals Hazy Osterwald Orchester). Ulrich Studer, Radio- Regisseur DRS, • Hans Moeckel (Radio DRS), Walter Grieder, TV Pressechef , Rolf Hans Müller (SWF Unterhaltungsorchester), Peter Holenstein (Journalist). • Das Gustav Brom Orchester, Das Radioorchester Beromünster, Pepe Lienhard, RIAS Tanzorchester, Kurt Edelhagen und viele andere berühmte Orchester. Weitere wichtige Stationen Ihres Lebens: • Der Pferdesport (Ihre neue grosse Liebe) und der Pferdesport (Concours) Ihrer Tochter Corinne. 1990: • Kehlkopf-Operation. Die Sprechstimme war anschliessend dieselbe doch leider nicht die Gesangsstimme. 1994: • Viel zu jung, verstarb Sonja an den Folgen eines Autounfalles. 1998: • Verstarb unsere geliebte Mama, von Sonja „Mèrli“ genannt. 2011: • Verstarb Sonja’s und meine Schwester Anita. 2012: • Verstarb Ihre Tochter Corinne (mit 48 Jahren) völlig unerwartet. Diesen Bericht erstellte ich, (die einzige noch lebende Schwester) von Sonja Salvis zu Ehren meiner grossen Schwester Sonja und ihrer geliebten Tochter Corinne. Für Ihre Freunde und Bewunderer Ihrer schönen Gesangsstimme. Corinne hinterlässt zwei junge, erwachsene Kinder Sharon und Joey.
Bilder mit "Sonja Salvis":
         
Sonja Salvis
©Yvonne Salvisberg Koti, Zürich
 Sonja Salvis
©Yvonne Salvisberg Koti, Zürich
Sonja Salvis
©Yvonne Salvisberg Koti, Zürich
 Sonja Salvis & Louis Armstrong — 1960
Kursaal Interlaken
©Yvonne Salvisberg Koti, Zürich
Sonja Salvis & Louis Armstrong — 1960
Kursaal Interlaken
©Yvonne Salvisberg Koti, Zürich
Alben auf denen "Sonja Salvis" mitwirkt:
Album erhältlich
 Album-Bezeichnung
Label Label-Nummer Recording  
 Wildlife Jazzband  —  Swinging Dixieland EvergreensTELL RecordsTLP 55151971LP
Tracks auf denen "Sonja Salvis" mitwirkt:
Track-Titel Album erhältlich
 Album
Label  
African Boogie Wildlife Jazzband  —  Swinging Dixieland EvergreensTELL RecordsLP
All Of Me Wildlife Jazzband  —  Swinging Dixieland EvergreensTELL RecordsLP
Basin Street Blues Wildlife Jazzband  —  Swinging Dixieland EvergreensTELL RecordsLP
Bill Bailey Wildlife Jazzband  —  Swinging Dixieland EvergreensTELL RecordsLP
Come On Baby Wildlife Jazzband  —  Swinging Dixieland EvergreensTELL RecordsLP
Cornet Chop Suey Wildlife Jazzband  —  Swinging Dixieland EvergreensTELL RecordsLP
It Don't Mean A Thing Wildlife Jazzband  —  Swinging Dixieland EvergreensTELL RecordsLP
Pennies From Heaven Wildlife Jazzband  —  Swinging Dixieland EvergreensTELL RecordsLP
Peter Gregor's Blues Wildlife Jazzband  —  Swinging Dixieland EvergreensTELL RecordsLP
Revolutionary Blues Wildlife Jazzband  —  Swinging Dixieland EvergreensTELL RecordsLP
Strutting With Some Barbecue Wildlife Jazzband  —  Swinging Dixieland EvergreensTELL RecordsLP
Wolverine Blues Wildlife Jazzband  —  Swinging Dixieland EvergreensTELL RecordsLP